Seattle Seahawks

Bei der Vorstellung der verbleibenden Teams im Kampf um den Superbowl sind heute die Seattle Seahawks an der Reihe. Seattle ging vielleicht sogar als der große Favorit in die Play Offs. Doch der Reihe nach…

Regular Season
Die Saison begann für Seattle mit 4 Siegen, bevor die erste Niederlage gegen die Indianapolis Colts folgte. Doch danach war das Team um Quarterback Russel Wilson fast nicht mehr aufzuhalten und gewann von Woche zu Woche und wirkte dabei vor allem souverän. Dabei wusste, ähnlich wie bei San Francisco, die Verteidigung zu überzeugen. Allen voran Cornerback Richard Sherman spielte eine bärenstarke Saison . Hierzu mal ein kleines Video des jungen Mannes: Richard Sherman pusht sich.
Ein weiterer Faktor, gerade in der Verteidigung, sind die Fans der Seahawks, die in dieser Saison sogar einen Rekord aufstellten, als lautestes Stadion der Welt – ungefähr so laut wie ein startender Düsenjet. Es besteht für den Quarterback der gegnerischen Mannschaft fast keine Möglichkeit, sich mit seinen Recivern zu kommunizieren. Bleibt abzuwarten, ob sich Jim Harbourhh dagegen etwas einfallen lässt.
Doch man darf, bei allen Lobeshymnen auf die Verteidigung, die Offensive der Seahawks um Himmels Willen nicht unterstützen. Beast Marshawn Lynch rennt und rennt mit dem Ball, er scheint teilweise nicht aufzuhalten, gerade die Yards die er noch nach dem ersten Kontakt mit dem Gegner macht, suchen ihresgleichen in der Nfl. Quarterback Russel Wilson ist zwar sehr klein,hat aber jede Menge Power im Arm und ist auch immer für viele Running Yards gut. Doch auf mich wirkte es so, als ob die Mannschaft, je näher die Playoffs kamen, immer mehr die Puste ausging, was sich auch in Niederlagen gegen die Arizona Cardinals und San Francisco am vor – bzw. Viertletzten Spieltag auf dem Papier deutlich machte.

Weg ins NFC Finale
Drei Niederlagen bedeuteten in der etwas schwächer eingestuften NFC dennoch Platz 1 und damit durchgängiges Heimrecht und eine Woche Pause. Ob die Woche Pause den Teams immer so gut tut, vermag ich nicht zu beurteilen, aber das Heimrecht ist für Seattle unabdingbar.
Das Spiel gegen New Orleans war spannend, aber längst nicht hochklassig. Seattle konnte sich auf ihre Verteidigung verlassen und so konnte sich Russel Wilson einen schwachen Tag erlauben, aber auch nur weil Marshawn Lynch so bärenstark aufspielte. Am Ende stand eine 23:15 für die Seahawks, die sich damit auf das Spiel gegen die 49ers vorbereiten können. Hier reicht meiner Einschätzungen nach nicht so ein blutleerer Auftritt wie gegen New Orleans, gerade weil sich hier zwei Trends gegen über stehen. Zum einen sind da die 49ers, die je näher die Playoffs kommen immer heißer werden, zum anderen die Seahawks, denen etwas die Drüse zu gehen scheint. Das Duell der großen Rivalen, Sportal.de widmet dieser Rivalität sogar einen eigenen Artikel wird auf jeden fall super heiß und es ist schwer einen Favoriten auszumachen. Für mich wirken die 49ers aktuell den einen Tick heißer und mit mehr Siegeswillen ausgestattet, aber da das Spiel in Seattle stattfindet, könnte es sein, dass dies nicht reicht.
Das NFC Spiel wird in der Nacht von Sonntag auf Montag um 0:30 in Sat 1 übertragen. Ich empfehle jedem Sportverrückten, zumindest in die ersten Minuten reinzuschauen.

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