Und wieder alles auf Anfang

Das war das Motto für Dallas vor der diesjährigen Saison. Wie im Sommer zuvor wurde bei den Dallas Mavericks wieder alles auf Anfang gestellt. Nachdem in der Folge der ersten Meisterschaft für die Mavs fast der komplette Kader, mit Ausnahme von Dirk Nowitzki, Vince Carter und Shwan Marion, ausgetauscht wurde um sich die Möglichkeit offen zu halten, bei den großen Free Agents mitbieten zu können. Im letzten Jahr schlug dies leider komplett fehl als man versuchte das Team um Dirk mit O.J. Majo, Derren Collison und Chris Kaman aufzubauen. Doch mit dem Verpassen der Play Offs letztes Jahr war klar, dass das Team wieder ein komplett neues Gesicht bekommn würde.
Nun hatte man ausschließlich Spieler mit einer geringen Rest Vertragslaufzeit verpflichtet, was den Rebuild durchaus erleichterte. Diesen Sommer wollte man unbedingt einen großen Namen nach Texas holen, allen voran galt Dwight Howard als das Objekt der Begierde. Doch der ging zwar nach Texas, jedoch nicht zu den Mavs und so sah es danach aus, dass die Mavs wieder die großen Verlierer der Offseason sein würden.
Jedoch baute man sich still und heimlich ein Team zusammen. Auffallend war für mich vor allem das offensichtliche Ziel Aufbauspieler mit einem europäischen Spielstil zu verpflichten, allen voran José Calderon, der zwar bei Turnieren mit der Nationalmannschaft zu überzeugen wusste in der NBA jedoch noch nicht die ganz großen Akzente setzten konnte!
Die Überraschung war aber die Verpflichtung von Monta Ellis. Ein Spieler, der wirklich aus jeder Lage abfeuert, daher auch sein Spitzname Mississippi Bullet. Man tat sich sehr lange schwer, dieser Verpflichtung einzuordnen, doch es gab durchaus Stimmen, die sagten: „der ist genau das was Dallas braucht!“ Was könnte der Gedanke hinter dieser Verpflichtung gewesen sein? Ellis ist, wie schon erwähnt, jemand der von überall, ohne groß nachzudenken, abfeuert, doch auch etwas unbeachtet Saison für Saison seinen Assits Schnitt anhob, bis er letztes Jahr bei ungefähr 6 pro Spiel ankam. Die Idee dahinter musste also bedeuten: wir haben jemanden der schießt, hochprozentig trifft und wenn er von der Verteidigung eine besondere Bewachung bekommt in der Lage ist den freien Man zu sehen und ihn so anzuspielen, dass sich Möglichkeiten zum Punkten erschließen. Dafür muss natürlich gewährleistet sein, dass die bisherige Nummer 1 im Team, Dirk Nowitzki, seinen Wunsch, Punkte zu erzielen zum Wohl des Teams zurückstellen musste. Doch Dirk galt noch nie als jemand, dem der persönliche Erfolg wichtiger ist als der Erfolg der Mannschaft.

Doch wo könnten die Gefahren dieser ja erst einmal als positiv zu betrachtenden Spielidee liegen? Weder Ellis noch Calderon gelten als gute Verteidiger, nun ist das Verteidigen sowieso noch nie Dallas Steckenpferd gewesen und auch Nowitzki bekam in Zeiten des Misserfolgs dies immer wieder vorgeworfen. Doch auch dafür hatten die Verantwortlichen der Mavs eine Idee. Wenn wir kurz noch einmal zurückschauen, galt Tyson Chandler in der Meisterspielzeit als der große Schlüssel zum Erfolg mit seiner unglaublichen Qualität in der Verteidigung. Also erinnerten sich die Macher der Mavs anscheint wieder an diese Zeit und suchten den Markt nach einem Center und wurden vor allem in Samuel Dalembert fündig, der zwar von seinen Qualitäten und vor allem von seinem Alter nicht mit Chandler zu vergleichen ist, jedoch auch mir als die beste verfügbare Alternative auf dem Markt erschien. Etwas unbeachtet davon wurde als Backup Dejuain Blair verpflichtet, auch keine ganz schlechte Wahl.
Soweit die Theorie, doch wie sieht die Praxis aus?
Die Mavericks stehen mit 15 Siegen und 10 Niederlagen auf einem guten 6. Platz in der Western Conference da, beachtet man vor allem die großen Veränderungen vor der Saison. Das Konzept geht sehr gut auf Monta Ellis trifft hochprozentig spielt gute Pässe und sammelt auch den ein oder anderen Steal. José Calderon prägt das Spiel mit seinem europäischen Stil, trifft seine Dreier sehr hochprozentig (Platz 5 in der Dreierquote insgesamt) und verteilt durchschnittlich 4,5 Assits pro Spiel. Dirk Nowitzki nimmt die Würfe die er bekommt, trifft sie und macht Position für Position gut in der ewigen Scorer Liste. Das Zusammenspiel zwischen ihm und Monta Ellis wird immer besser und es scheint genau nach den Vorstellungen der Verantwortlichen zu verlaufen.
Größte Überraschung für mich ist Dejuain Blair, der unglaublich viel kämpft und sich für die Mannschaft aufopfert. Blair überholte in der Hackordnung auf der Center Position Samuel Dalembert, der inzwischen sogar den wieder genesen Zack Wirght fürchten muss, der nach einer halb jährigen Pause einüberragendes Comeback mit 19 Punkten in 19 Minuten feierte. Des weiteren findet Jae Crowder eine gute Rolle im Kader der Mavericks. Herauszuheben sind auch die beiden Routines Vince Carter und Shawn Marion, die sich durch eine unglaubliche Konstanz auszeichnen und mit ihrer Erfahrung der Manschaft unglaublich helfen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Schritt der Dallas Mavericks sich auszuzahlen scheint und da etwas zusammenwächst, was in der brutal starken Wester Confernce nicht aus den Augen zu verlieren ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft entwickelt und ob sie auch es eventuellen Tiefs wieder zurück in die Erfolgsspur finden werden.

Advertisements

NFL Spieltag 15

Auf und Ab in der NFC

Ich werde im Folgenden eine kurzen Überblick über den 15. Spieltag der NFL geben.
Anfangen werde ich mit dem überragenden Spiel Dallas Cowboys vs Green Bay Pacers
Vor dem Spiel war klar, dass für beide nur ein Sieg zählen würde, um noch eine Chance auf die Play Offs zu haben. Denn nur als Division-Erster werden diese beiden Teams weiterkommen.
In der ersten Halbzeit begannen die Cowboys gut und lagen schnell mit 13:3, nach dem zweiten Viertel sogar mit 26:3 vorn. Gerade die Offensive um den wieder einmal schlecht spielenden Matt Flyn gab zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Pacers noch einmal zurück kommen würden. Doch es kam alles anders, Green Bay holte Touchdown um Touchdown auf, während die Cowboys es versäumten, ihr gutes Laufspiel wieder in Gang zu bringen. So kam Green Bay bis zum 24:29 heran, doch als Dallas 3&Goal einen überragenden Touchdown durch einen Pass auf Dess Bryant das 24:36 erzielte. Green Bay versuchte noch einmal alles und es gelang auch ein Touchdown bei noch 5 Minuten Spielzeit. Doch anstatt mit einem ruhigen und sicheren Laufspiel Zeit von der Uhr zu nehmen, schien Tony Romo daran gelegen, seine miserable Dezemberbilanz weiter zu verschlechtern und warf einen unterirdischen Pass, den Sam Shields bei 2:50 interceptete. Green Bay verwandelte den Touchdown, scheiterte zwar bei der 2 Point Convertion, doch da Romo noch eine Interception warf ging das Spiel mit 37:36 für Green Bay aus und wir alle können auf Play Offs mit Aaron Rodgers hoffen. Das ist es, was mich an diesem Sport so wahnsinnig fasziniert!!!

Für New England ging es gegen Miami um den Seat 1, der durch Denvers Niederlage letzte Woche wieder deutlich näher rückte. Für Miami geht es noch um die Play Offs. Im Spiel ging es auf und ab und es gab eine Menge an Führungswechseln, doch am Ende setzte sich Miami mit 24:20 durch. Chance also für Kansas City sich an das Führungsduo der AFC zu pirschen und das gelang auch im Spiel gegen Oakland mit 56:32 durch herauszuheben ist hierbei vor allem Jamaal Charles dem 5 Touchdowns gelangen, davon 4 Gefangene, was einen Rekord bedeutet für einen Running Back. Für Kansas City besteht so weiterhin die Chance, sich in der AFC West als Erster durchzusetzen und so dem Wild Card Game aus dem Weg zu gehen, obwohl sie beide Spiele gegen Denver verloren haben.

Die Indianapolis Colts haben sich keine Blöße im Spiel gegen die Houston Texans und gewannen das Spiel mit 25:3. Ihr erster Platz in der AFC West ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Besonders hervorheben möchte ich Björn Werner, dem ein Sack gelang und auch insgesamt ein sehr gutes Spiel machte.
In der NFC ist weiterhin kein Vorbeikommen an den Seattle Seehawks, die die New York Giants mit 23:0 zu zerstörten. Bei dem Superbowlgewinner von vor 2 Jahren geht scheinbar überhaupt nichts mehr zusammen. Die San Francisco 49ers behalten weiterhin sehr gute Karten in ihrem Kampf um die Wildcard Plätze, durch den 33:14 Sieg gegen die Temper Bay Buccernes.

Das war es auch schon für diese Woche. Ich habe mich dieses mal intensiv mit der AFC beschäftigt und versuche nächste Woche, die NFC mehr ins Auge zu fassen.

Dortmund – St. Petersburg

Von alternden Stars, Youngstars mit Identitätskrise und italienischen Exportschlagern

 „Es ist eine Zumutung, hier auf dem vorsibirischen Kartoffelacker ein Championsleague Achtelfinale austragen zu lassen. Wirklich geholfen hat es auch nicht, dass wir von euch Journalisten als klarer Sieger schon im Vorfeld bestimmt worden, das hat mit objektiver Berichterstattung nichts mehr zu tun-einen scheiß Job habt ihr!“ ODER „ Das, was die Jungs hier heute unter diesen Umständen geleistet haben ist einfach Weltklasse, bei widrigen Bedingungen und trotz der Zeitumstellung so eine Leistung zu bringen, gegen diese Weltauswahl trotz all der Verletzten im Team. Das ist wirklich selten.“

Eine dieser beiden Aussagen Jürgen Klopps wird uns am 25. Februar gegen 21 Uhr deutscher Zeit von der Presse präsentiert werden, abhängig natürlich vom Ergebnis des Spiels gegen Zenit St. Petersburg. St. Petersburg. Ein russischer Verein im Achtelfinale der Championsleague? Ein dankbares Los für den Vorjahresfinalisten? Nein, nicht dankbar! Vermutlich der leichteste der Gegner für die vier(!) deutschen Teams in der Runde der letzten 16, aber nicht dankbar. Lange Reisen, gruseliges Wetter und ein unberechenbares Team! Wer meint, diese Mannschaft sollte man nicht überschätzen, möge beim Dortmunder Konkurrenten aus München den Namen Zenit fallen lassen.

Als der FC Bayern 2008 die Bundesliga mit Luca Toni und Franck Ribery dominierte, verloren sie ein Uefa-Cup Halbfinale mit 0:4; gegen genau diesen Verein.  Gerechnet hat damit auch niemand. Klar, Schnee von gestern, aber in diesem Geschäft ist auch ein 4:1 gegen Real Madrid Schnee von gestern.

Dennoch ist klar, dass Dortmund allein auf Grund der eigenen Ansprüche nicht gegen dieses Team ausscheiden darf. Außerdem wäre es kein gutes Zeichen für den modernen, ansehnlichen europäischen Spitzenfußball. Schließlich treffen in dieser Partie auch zwei Systeme aufeinander: Während Dortmund weiterhin versucht,  mit jungen, noch nicht ausgereiften Spielern schnell und direkt zu spielen, rührt Petersburgs italienischer Trainer Luciano Spaletti mit viel Geld kräftig Zement an und versucht, mit der halbitalienischen Abwehr dem Vereinsnahmen Zenit alle Ehre zu machen. Hoffen wir, dass der Catenaccio nicht noch zum Exportschlager in andere europäische Ligen wird. Dazu versammelt Spaletti vom Gaskonzern finanzierten Superstars wie Hulk, Danny oder Axel Witsel um alternde Namen wie Tymoshchuk und Arshavin. Ob man das ein Konzept nennen möchte, sei jedem selbst überlassen; es reicht jedenfalls zur geteilten Tabellenführung in Russland und zum Erreichen des Achtelfinals im weltweit renommiertesten Turnier für Vereinsfußball. Außerdem kann der langjährige Coach vom AS Rom stolz auf einen Punkteschnitt von über zwei blicken, auch wenn dessen Aussagekraft in der russischen Liga mehr als fragwürdig ist.

Ein kurzes Wort sei mir noch zum BVB gestattet: Momentan humpelt der deutsche Vizemeister wortwörtlich der Winterpause entgegen. Sie spielen zwar gewohnt kombinationsstark, lassen allerdings eine gewisse Zielstrebigkeit und Sicherheit im Defensivverhalten und Spielaufbau vermissen. Geschuldet ist dies mit Sicherheit der Verletztenmisere, auch wenn sie die momentan brutal schlechte Punkteausbeute in der Bundesliga nicht komplett entschuldigt.

Jedoch werden Hummels und Gündogan im Januar zurück erwartet. Auch mit Bender ist bis Ende Februar wieder zu rechnen. Das schmerzlich vermisste Selbstbewusstsein ist nach der momentanen Identitätskrise bis Januar hoffentlich auch wieder fit. Schließlich kommt die Borussia eingespielt und durch die Winterpause dennoch erholt nach Moskau. Ganz im Gegensatz zum russischen Gegner, der von nun an kein Pflichtspiel mehr bis zum 25. Februar hat. Somit spielt, abgesehen vom russischen Winter, alles in die Karten von Dortmund und wir können uns alle Hoffnungen machen, dass Jürgen Klopp nach dem Spiel nur noch den Journalisten, Schiedsrichtern und UEFA-Funktionären zu ihrer guten Arbeit gratuliert und gelassen den Flieger in Richtung Westen besteigt. Denn der nominell starke Kader der Russen sollte dem nominell noch stärkeren Kader der Dortmunder nicht wieder in etwaige Dramasituationen wie gegen Marseille, Malaga, Madrid,… bringen. Aussagekraft genug sollte auch haben, dass Zenit sich am letzten Spieltag von der Austria aus Wien hat mustergültig abschießen lassen. Also Dortmund: Packt’s an, wir sehen uns im Viertelfinale!

Schalke 04 – Real Madrid

Nun ja Königsblau gegen die Königlichen. Vom Papier her eine klare Sache, doch die Spiele sind noch nicht gespielt(wenn ich mal in den Doppelpass komme, zahle ich hierfür sehr gerne;)) das Los ist natürlich ein Traum für,jeden Fan und auch für den Verein, um sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Real hat in der Gruppenphase einen sehr souveränen Eindruck gemacht, trotz der schweren Gruppe. Doch in der spanischen Liga hinken sie ein bisschen hinterher, weiß man auch noch nicht den Abgang Öszils richtig einzuschätzen.
Schalkes weg war deutlich steiniger und längst nicht so souverän, doch jetzt ist die Manschaft gefordert und kann sich als gute beweisen, jedoch sehe ich keine Chance für Schalke.

FC Bayern – Arsenal London

Die Bayern treffen auf Arsenal. Mal wieder. Der stärkste Gegner auf den die Truppe von Pep Guardiola hätte treffen können. Wirklich unzufrieden bin ich angesichts dieses Loses nicht. Die Fußball Welt kann sich auf ein Spektakel gefasst machen. Zwei spielstarke Mannschaften mit wunderbaren Individualisten in ihren Reihen, duellieren sich auf dem höchst möglichen Niveau. Als Bayernsupporter hätte man sich durchaus gnädigere Losgegner wünschen können. Dennoch freut es einen Fan doch, wenn sein Team die Möglichkeit hat, sich gegen die großen Clubs der Welt durchzusetzen. Die Liebe zum Fußball sollte uns mit Vorfreude auf dieses Achtelfinale erfüllen. Wenn man im Sommer den Henkelpott hochheben will, muss man zu jeder Zeit auch jeden schlagen können.

Leverkusen – PSG

Vielleicht ein bisschen die Unbekannte dieser Saison es schein viel möglich. Wenn man sich die Bilanz der Pariser anschaut, ist diese wirklich überragend, aber es muss hier ganz klar gesagt werden, dass die Gegner, sowohl in der Cl als auch in der Französischen Liga kein Gradmesser sind.
Die Manschaft ist vorne überragend besetzt, jedoch kann sie meiner Meinung nach nach hinten nicht im Ansatz diesem Niveau folgen, mit Ausnahme von Thiago Silver.
Wenn Leverkusen es schafft die Leistungen in der Cl, der in der Bundesliga anzupassen, sehe ich durchaus eine realistische Chance, ins Viertelfinale einzuziehen.

Bayern München – Arsenal London

Die Partie des aktuell Tabellenersten der Premier League gegen den Tabellenersten der Bundesliga. Mehr geht eigentlich aktuell nicht, auch wenn Arsenal in den letzten Spielen nicht mehr den starken Eindruck macht, wie noch zu Saisonbeginn. Jedoch ist die Manschaft das erste mal komplett über einen Sommer zusammengeblieben und der Transfer von Mesut Özil scheint die Manschaft in andere Dimensionen gehoben zu haben. Das Umfeld als auch die Manschaft scheint seit dem ein ganz anderes Selbstvertrauen zu haben.
Zu den Bayern muss man nicht viel sagen, einfach nur überragend! Doch ich glaube die Niederlage Arsenals vor einen Jahr ist noch im Gedächtnis und die Spieler aus London brennen auf eine Revanche und ich glaube sie werden es auch schaffen, nicht ohne Grund konnte noch kein Team in der cl den Titel verteidigen. Ich freue mich auf zwei spannende Spiele!

Leverkusen – Paris SG

Für Leverkusen ist es das Wunschlos. Für viele schwer verständlich, für Experten nachvollziehbar. Der ewig zweite trifft auf den wohl besten Klub Frankreichs. Ungleiche Verhältnisse? Keines Wegs! Leverkusen spielt eine überragende Saison und steht nur knapp hinter den besten Bayern aller Zeiten. Eine tolle Mannschaft die sich International noch etwas schwer tut. Man darf aber nicht vergessen, dass die Werkself eine enorme Qualität hat und durch ihren Trainer defensiv eine Bank sind. Sie wird es dem Starensemble um Ibrakadabra so schwer wie möglich machen. Ein weiterkommen ist nicht unwahrscheinlich, wenn die Defensive steht.

Schalke – Real Madrid

Ein Team, dass dauerhaft Endspiele für ihren Trainer spielt wird es schwer haben gegen die Könglichen zu bestehen. Möglicherweise auch eine unlösbare Aufgabe. Natürlich sind die Madrilenen Haushoch überlegen und das Tornetz von Schalke wird nicht nur einmal zappeln. Dennoch hat Schalke Spieler wie Draxler Meyer und den Princen in seinen Reihen die immer wieder für eine Überraschung gut seien können. Normalerweise wird diese Partie eine eindeutige Angelegenheit. Dennoch besteht die Chance das die Bubis und der gereifte Rowdy die Welt mit ihren Fähigkeiten überraschen.

San Diego Chargers vs. Denver Broncos

Close watch: San Diego Chargers vs Denver Broncos
Im folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Spiel San Diego vs Denver bieten.
Voraussetzung
Vor dem Spiel in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Höhe von Denver war klar, dass für San Diego nur ein Sieg zählte, müssen sie doch die letzten drei Spiel gewinnen, um noch eine Chance auf den einen letzten Play Off Platz in der AFC zu bekommen.
Nebenbei, würden sie es schaffen wären drei Teams aus der AFC West in den Play Offs.
Aber auch für Denver geht es um nicht weniger als den Number 1 Seat in der AFC. Bei den Broncos gilt es noch den Ausfall von Wes Walker zu erwähnen.
Spielbeginn
Ballbesitz Denver, Holiday mit einem starken Retourn – gefühlte 3 Pässe Manning- Touchdown! Es musste einem Angst und Bange werden um San Diego. So fehlten Manning auch nur noch 4 Touchdownpässe um Bradys Rekord einzustellen, es galt zu befürchten, dass die noch in der ersten Halbzeit passieren würde.
Es folgte der erste Ballbesitz für San Diego, die Offensive um Quaterback Philip Rivers kamen vor Energie nur so strotzend aufs Feld. Nach jedem zweiten Spielzug knallten Helme aneinander, Rivers meckerte abwechselnd mit seinen Recivern und den Schiedsrichtern, am Ende des ersten Ballbesitz stand ein Fieldgoal. In Denvers nächsten Spielzug gelang es den Chargers die brutale Offense der Broncos vor der eigenen Red Zone zu stoppen und so kam Matt Prater das erste man zum Einsatz und traf aus, für ihn extrem kurzer Distanz, zum 10:3.
Doch in Folge dessen kippte das. Spiel langsam. San Diego marschierte übers Feld machte Touchdown für Touchdown, hier schaffte es vor allem Keenan Allen auf 2 TDs. Während es der Defens der Chargers Denver zwei mal zum Punten zu zwingen und das ohne einen eigenen First Down zu schaffen. Welch ungewöhnliches Gefühl für Manning und seine Mannen, doch man merkte San Diego den unbedingten Siegeswillen an, was sich auch im Ergebnis 17:10 bemerkbar machte. Doch Denver darf man niemals abschreiben, gewannen die Broncos, doch die letzten beiden Spiele trotz eines two position Rückstandes zu gewinnen.
Zweite Halbzeit
Auch die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie das Ende der ersten, wenig Raumgewinn durch Denver, aggressive Verteidigung von San Diego. Und auch in der Offensive konnten die Chargers noch einen Touchdown nachlegen, was zum Ergebnis 24:10 führte. Der folgende Angriff der Broncos brachte nichts ein, doch die Defense konnte die Chargers im darauf folgenden Angriff zum 4. und 5 zwingen in der Redzone der Chargers. Doch Linebacker Nate Irving hatte scheinbar etwas gegen einen Punt von San Diego, so dass er sich zu einem Personal Foul bewegen lies, was automatischer First Down für San Diego bedeutet. Nicht die einzige unnötige Strafe gegen Denver. Dennoch konnte der laufende Angriff gestoppt werden.
Es folgte ein Touchdown (24:17)für Denver und alles schien umso offener, als Payton Manning zügig wieder mit seinen Mannen in die Offensive gehen durfte. Doch eine Interception von Thomas Keiser lies die Hoffnungen der Broncos minimieren. Die Chargers nahmen viel Zeit von der Uhr und schlossen mit einem Field Goal ab.(27:17)
Zu diesem Zeitpunkt waren noch gut 2,5 Minuten zu spielen. Denver versuchte noch einmal alles, jedoch schaffte San Diego es die Außenlinie dicht zuhalten, so dass die Zeit runterlief und Denver nur noch ein Field Goal zum Endstand von 27:20 schaffte.
Meinung zum Spiel
Das Spiel ließ sich sehr gut angucken, eine sehr starke Leistung der Chargers die zu einem verdienten Sieg führte. San Diego bleibt also drin im Kampf um die verbleibenden Wild Card Games. Denver kann nicht zufrieden sein mit der eigenen Leistung, jedoch sind die Ergebnisse gegen San Diego traditionell nicht so gut, doch zeigt das Spiel auch was alles möglich ist in dieser Liga und wenn so ein Ergebnis im Ligabetrieb passiert, kann es genau so in den Play Off passieren und das schöne an NFL Play Offs ist, dass nach einem Spiel alles entschieden sein und da kann Denver noch so eine gute regular Season gespielt haben. Die Broncos werden am Sonntag gespannt auf das Spiel New England gegen Miami schauen, denn der seat number 1 ist weiterhin noch völlig offen.
Bei Fragen zum Football, auch gerne Regelfragen, stellt sie uns bitte einfach! Wir tun unser Möglichstes sie zu Eurer Zufriedenheit zu beantworten.